KNOCHENREGENRATION

CERASORB® CPC

Bone Void Filler

Knochendefekte sind weit verbreitet und treten in vielen klinischen Situationen auf, z. B. bei hochgradigen offenen Frakturen mit Knochenverlust, hochenergetischen Traumata, Explosionsverletzungen, Infektionen, die ein Debridement des Knochens erfordern, sowie bei der Resektion von Knochentumoren oder Zysten.

Die Behandlung von Knochendefekten ist mit einer erheblichen Krankheitslast verbunden, insbesondere wenn der Knochendefekt eine kritische Größe hat oder wenn die geplante Rekonstruktion einen zweiten chirurgischen Eingriff und eine autogene Knochentransplantation erfordert, die häufig durch Nachteile wie Morbidität an der Spenderstelle, begrenztes Transplantatvolumen, Anästhesiezeit, Bedarf an zusätzlichen chirurgischen Ressourcen und schlechte Ergebnisse bei einer großen Anzahl von Patienten erschwert wird.

Mit der neuesten Erweiterung des orthobiologischen Portfolios von curasan, CERASORB® CPC Bone Void Filler, können viele dieser Probleme gelöst werden.

GRÜNDE FÜR CERASORB® CPC BONE VOID FILLER

Regenerative Biomaterialien
❯ durch zellvermittelnde Prozesse resorbiert und durch körpereigenen Knochen ersetzt
❯ kontinuierlicher Remodellierungsprozess
❯ röntgenopak
Präzise in der Anwendung
❯ selbstaushärtend in wässriger Umgebung
❯ kein Abbinden in der Applikationsspritze
❯ vollständige Aushärtung nach Kontakt mit wässrigen Körperflüssigkeiten
Bietet strukturelle Unterstützung
❯ hochkohäsiver Calciumphosphat-Zement
❯ hohe Druckfestigkeit (bis zu 45 Mpa)
❯ unterstützt die Osteosynthese durch Erhöhung der Stabilität
Spart Zeit und Mühe
❯ kein Mischen oder Zubereiten 
❯ sofort einsatzbereit 
❯ einfach zu verwenden
Verpackung, Lagerung und Transport
❯ Die Spritze befindet sich in einem sterilen Doppelblister in einem Schutzkarton
❯ Lagerung bei Temperaturen zwischen 5 °C und 25 °C (Raumtemperatur empfohlen)
❯ Transportvalidierung bis zu 55 °C
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PROPRIETÄRE TECHNOLOGIE - WIRKUNGSWEISE

CERASORB® CPC ist eine synthetische Zusammensetzung aus biomineralischen Pulvern und einer nicht-wässrigen Trägerflüssigkeit. Die Komponenten bilden ein kohäsives, zähflüssiges Knochenersatzmaterial, das sich nach einem Selbstaushärtungsprozess in einen mikrokristallinen, calciumarmen Hydroxylapatit verwandelt.

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KONSISTENZ UND DRUCKFESTIGKEIT

Sobald der Abbindeprozess eingeleitet ist, steigt die Druckfestigkeit von CERASORB® CPC kontinuierlich an. Bereits 10 Minuten nach der Injektion bedeckt eine harte äußere Schale den pastösen Kern, so dass der Chirurg sofort ein Osteosyntheseimplantat wie Platten und Schrauben einsetzen kann. Bereits 16 bis 24 Stunden nach der Injektion ist die Druckfestigkeit ähnlich hoch wie bei Spongiosa. Die endgültige Druckfestigkeit wird nach etwa 96 Stunden erreicht (in Abhängigkeit vom Volumen/der Geometrie des aufgefüllten Knochendefekts und der Versorgung mit Körperflüssigkeit). Zu diesem Zeitpunkt ist die Druckfestigkeit von CERASORB® CPC drei- bis viermal höher als bei gesunder Spongiosa.

PHASENENTWICKLUNG

Nach dem Einsetzen des Kristallisationsprozesses passt sich die chemische Zusammensetzung von CERASORB® CPC an den umgebenden Knochen an. Mithilfe einer Röntgenbeugungsanalyse, die über den gesamten Verlauf der Abbindereaktion durchgeführt wird, lässt sich diese Reaktion eindeutig nachweisen. Nach etwa sieben Tagen zeigt die Analyse eine kontinuierliche Veränderung zu calciumarmem Hydroxylapatit. Die Ähnlichkeit zwischen menschlichem Knochen (rote Linie) und der chemischen Zusammensetzung und kristallinen Struktur von CERASORB® CPC (violette Linien) ist sieben Tage nach der Implantation deutlich erkennbar.

KOHÄSION UND DEFEKTAUFFÜLLUNG

Die Freisetzung von Partikeln während der Abbindereaktion eines Knochenersatzzements wird maßgeblich durch die Kohäsion beeinflusst. Dementsprechend wurde bei der Entwicklung von CERASORB® CPC darauf geachtet, die Partikelfreisetzung nach der Injektion in Wasser auf unter 2 % zu minimieren. Dadurch füllt CERASORB® CPC auch bei einer Schraubenaugmentation den gesamten Defekt aus und verbleibt vollständig im Knochenkavum, anstatt entlang der Schraube von der Spitze zum Kopf zurückzufließen oder unter dem Schraubenkopf auszutreten.

RÖNTGENOPAZITÄT

Die hohe Mineraldichte von CERASORB® CPC sorgt dafür, dass es unter dem Fluoroskop besser sichtbar ist. Dadurch lässt sich der Fluss des Calciumphosphat-Zements leichter verfolgen und einstellen.

INDIKATIONEN

CERASORB® CPC ist ein orthobiologischer, biomineralischer Knochenzement für die regenerative Knochenaugmentation. Die biologisch abbaubaren und selbstaushärtenden Calciumphosphat-Zemente sind für die Auffüllung von Knochendefekten, die Verstärkung der temporären Osteosynthesefixation und die Auffüllung oder Rekonstruktion nicht tragender Knochendefekte indiziert.

Der Anwendungsbereich umfasst unter anderem:

❯ metaphysäre Defektfrakturen (z. B. Frakturen von Tibia, Radius und Humerus).
❯ Knochendefekte nach Resektion (z. B. von gutartigen Tumoren und Zysten)
❯ Knochendefekte nach Entfernung oder Ersatz von osteosynthetischen Implantaten
❯ Unterstützung bei der Fixierung von osteosynthetischen Implantaten (z. B. Knochenschrauben)

CERASORB® CPC darf nur an gut vaskularisierten und nicht infizierten Knochenstellen verwendet werden. Die korrekte Repositionierung und Stabilisierung von Frakturen durch eine geeignete Fixierung muss ebenfalls gewährleistet sein.

(Die vollständige Liste der Indikationen und Kontraindikationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Version der Gebrauchsanweisung).

Universitätsklinikum Regensburg, Deutschland. Abteilung für Unfallchirurgie Laterale Tibiaplateaufraktur linke Tibia, Schatzker-Klassifikation Typ V

❯ 01-02 Präoperative Röntgenbilder der Tibiaplateaufraktur, Schatzker-Klassifikation Typ V
❯ 03 Offene Reposition des lateralen Tibiaplateaus links und Knochendefektauffüllung mit CERASORB® CPC
❯ 04-05 Tag 1 postoperative Röntgenbilder.
❯ 06 6 Monate postoperative Röntgenbilder.

Klinische Nachuntersuchung.

CERASORB® CPC war während des Eingriffs leicht zu handhaben und ermöglichte eine ausreichende Auffüllung des Knochendefekts. 6 Monate postoperativ zeigten die Röntgenbilder eine vollständige Frakturheilung mit Osteointegration und anfänglichem Abbau von CERASORB® CPC. Es konnte keine Absenkung der Gelenkfläche beobachtet werden. CERASORB® CPC stützt den Defekt durch gute Osteointegration und wird allmählich durch den neu gebildeten Knochen ersetzt.

Universitätsklinikum Regensburg, Deutschland. Abteilung für Unfallchirurgie Sprunggelenkfraktur Typ WEBER C mit Knochendefekt der distalen Fibula

❯ 01-02 Präoperative Röntgenbilder einer Sprunggelenkfraktur Typ WEBER C mit Knochendefekt der distalen Fibula
03 Tag 1 postoperatives Röntgenbild. Offene Reposition und Auffüllung des Fibuladefekts mit CERASORB® CPC
❯ 04-05 10 Wochen postoperative Röntgenbilder.

Klinische Nachuntersuchung.

CERASORB® CPC war während des Eingriffs leicht zu handhaben und ermöglichte eine ausreichende Auffüllung des Knochendefekts. 10 Wochen postoperativ zeigen die Röntgenbilder eine vollständige Frakturheilung mit beginnender Osteointegration von CERASORB® CPC. CERASORB® CPC unterstützt den Defekt durch gute Osteointegration und wird allmählich durch den neu gebildeten Knochen ersetzt.

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